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Jazz 2.0: Vijay Iyer Trio

22. Oktober 2009

Ein besonders Highlight in München war für mich auf jeden Fall das Konzert des Vijay Iyer Trios. Der New Yorker Pianist Vijay Iyer (sprich VJ ijer) gehört wohl zu den führendsten Vertretern der neuen Generation Jazzmusiker, die endlich wieder den Blick über die Genregrenzen hinaus beherrschen und die Musik raus aus den muffigen Universitätssäälen holen. Auch wenn Bassist Stephan Crump durch etwas zu exzentrische Gesten zu befriedigender Leistung etwas aus der Reihe zu fallen schien, so hatte er eigentlich nur das Pech, zwischen den brilliant eingespielten Groovern Iyer und Marcus Gilmore zu sitzen. Letzterer ist wohl der beste Jazzdrummer, den ich bisher live sehen durfte. Kreativ, abwechslungsreich, arschtight und immer zu 100% songdienlich trug er das Trio auf seinen Rhytmen durch alle höhen und tiefen zahlreicher Cover und Eigenkompositionen und glänzte mit zwei Soli.
Hier, exemplarisch, das M.I.A.-Cover Galang. In der Regel ist die Gruppe deutlich jazziger, aber gerade die rockigen Nummern sind bei mir ziemlich hängen geblieben.

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