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Bettlektüre am Donnerstag: Offline-Edition

22. Oktober 2009

ErnestHemingwaySo, die Woche war ich ja, wie ich erwähnte, im fernen Land der Bayern (seltsam da, sehr seltsam!) und habe kaum Zeit im Internet verbracht. Da ich euch trotzdem nicht ohne ein paar Lektüretipps ins harte und öde Wochenende schicken möchte, hier meine Buchempfehlungen, basierend auf meiner Reiselektüre:

Hemingway – the old man and the sea: Man musste doch mal schauen, ob man 2 Jahre nach dem Abi noch ein wenig Englisch kann. Die gute Nachricht zuerst, ja man kann, die bessere hintendran: „the old man and the sea“ ist ein wunderschönes Buch und die knapp hundert Seiten hat man an einem Tag locker durch.

Spirou und Fantasio Abenteuer in Moskau : Ich bleibe dabei, Tome und Janry sind die besten Autoren, die sich je den Abenteuern des Hotelpagen und seines Reporterfreundes gewidmet haben. In dem 20 Jahre alten Abenteuer, welches in den letzten Tagen der Sowjetunion erschien, müssen die beiden dem KGB dabei helfen, Lenins Leichnam vor finsteren Mafiaschergen zu bewahren. Sehr kurzweilig, sehr unterhaltsam, sehr schnell durchgelesen

Arthur Conan Doyle – Das Zeichen der Vier: Der zweite große Sherlock Holmes Roman ist zurecht relativ unbekannt. Die Spannung, den Miträtselfaktor und die finstere Stimmung seines Nachfolgers „der Hund von Baskerville“, vollkommen zurecht ein Klassiker, erreicht er bei weitem nicht. Trotzdem bietet der Roman eine spannende Zeitreise in ein das London, das damals nicht nur Hauptstadt Englands, sondern der halben Welt war.

Pierre Bayard – Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat: Vom Titel her scheint es sich hier um eine absolute Pflichtlektüre für Germanistikstudenten wie mich zu handeln. So richtig Spaß macht Bayards Kampfansage an die Leser aber eigentlich nur, wenn er über Bücher spricht, die er nicht gelesen hat. Ansonsten sind seine Thesen zwar recht clever und praktisch, aber so universell und revolutionär, wie er sie einem anpreist, leider doch nicht. Für eine ernsthafte Literaturwissenschaft bleibt das Lesen unvermeidlich, aber um den Bergen von absolut essentiellen Klassikern, die jeder unbedingt gelesen haben muss, etwas entspannter zu begegnen, darf man sich den ein oder anderen Tipp Bayards doch zu Herzen nehmen.

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