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Im Norden nichts neues – aber im Westen!

5. Oktober 2009

wittr
Ich nehme das erscheinen des neuen Immortal Albums, von dem ich noch nicht viel gehört habe, mal als Anlass, was ganz anderes zu erzählen. Mit Wolves in the throne room hat es seit langer Zeit mal wieder eine Black Metal Band geschafft, mich zu begeistern. Auf deren Album „Two Hunters“ spielen sie mit allen wichtigen Elementen, die den Charme dieser Musik ausmachen, und entwerfen doch etwas komplett neues. Die Aufnahme rauscht, atmosphärisch-epische Parts unterbrechen das geblaste, die Gitarren sind verzerrt bis zum Anschlag aber dazwischen stecken viele Parts experimenteller Musik. Da sind Flächen, die direkt von irgendeinem Post Rock Album kommen können und manchmal gibt es sogar unkitschigen, folkloristischen Frauengesang. „Cleansing“, leider ohne Video, ist da eine recht representative Nummer.

Schade, dass die nächste Entwicklungsstufe des Black Metal nicht mehr aus Norwegen zu kommen scheint. Umso besser, dass die Band dafür weniger aus misanthropischen Nazitrotteln besteht, sondern aus misanthropischen Öko-Hippies, die auf einer autarken Farmkommune leben.

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