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Pom Poko

1. Oktober 2009

Wir haben die Woche Pom Poko geguckt. Wenn man erstmal akzeptiert hat, dass das ein Anime ist, in welchem Marderhunde Riesenhoden haben, mit denen sie zaubern können, dann ist das ein sehr schöner Film.
Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Kolonie von Marderhunden, die durch ein neues Bauprojekt aus ihrem angestammten Revier vertrieben werden sollen. Die Tiere, deren Leben ansonsten ausschließlich aus Fressen und Paaren besteht, beschließen, den Aufstand gegen die Eindringlinge. Dazu reaktivieren sie ihre, in der japanischen Mythologie schon seit Jahrhunderten tradierten Fähigkeiten die Gestalt zu wandeln und beginnen einen bunten Guerillakrieg.
Marderhoden
Trotz der vielen Märchenmotive ist die Handlung eigentlich sehr Ernst, spätestens wenn die ersten Menschen getötet werden, verändert sich der Blick auf die Zuckersüßen Raubtiere. Auf Kindgerechte Art und Weise wird hier das traurige Schicksal der Tiere in einem neu erschlossenen Baugebiet dargestellt. Dabei lässt der Film den erhobenen Zeigefinger aber stecken und geht sogar irgendwie gut aus.
Wie man es vom Studio Ghibli bereits gewohnt ist, sind die Zeichnungen sehr detailreich, besonders die Naturdarstellungen in diesem Film sind zum träumen schön.

Mehr zum mythologischen Hintergrund der Marderhundehoden hat Kollege Hirnwichse hier bereits zusammengestellt.

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